Art
Bachelorarbeit
Track
Research,Main
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche Ansätze zur resilienzorientierten Gestaltung interner Produktionsnetzwerke zu identifizieren, zu strukturieren und vergleichend zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Entscheidungsprobleme der Produktionssystemgestaltung, Resilienzmaßnahmen sowie die hierfür eingesetzten quantitativen und datengetriebenen Methoden.
Dabei verfolgt die Arbeit insbesondere folgende Unterziele:
Die Arbeit soll einen strukturierten Überblick über den Stand der Forschung liefern und Forschungslücken identifizieren, die als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung bereits existierender Optimierungsmodelle genutzt werden können.
Bei Interesse oder Nachfragen, melde Dich gerne bei mir: renzo.rauschenberg@lswi.de
Hintergrund
Produktionsbetriebe sind zunehmend mit Unsicherheit, Störungen und kurzfristigen Veränderungen konfrontiert, etwa durch Maschinenausfälle, Materialengpässe, Nachfrageschwankungen oder interne Prozessunterbrechungen. Dadurch gewinnt die resilienzorientierte Gestaltung interner Produktionssysteme an Bedeutung. Im Fokus stehen dabei nicht überbetriebliche Lieferketten, sondern die Struktur und Auslegung des Produktionssystems innerhalb eines einzelnen Standorts, etwa Maschinen- und Bearbeitungsstrukturen, Materialflüsse, Puffer- und Lagerkapazitäten, interne Flexibilitätsoptionen oder rekonfigurierbare Systemelemente. Quantitative Arbeiten zeigen bereits, dass Resilienz in Produktionssystemen mess- und modellierbar gemacht werden kann, etwa über zeit- oder leistungsbezogene Resilienzmetriken. Gleichzeitig liegen Überblicksarbeiten zu benachbarten Feldern wie lean production resilience, failure management in production und reconfigurable manufacturing systems vor. Was bislang jedoch fehlt, ist ein klar strukturierter Überblick darüber, wie Resilienz im internen Produktionssystemdesign mit Optimierungsmodellen und angrenzenden datengetriebenen Ansätzen adressiert wird. Genau hier setzt die Arbeit an.
Die Arbeit ist an der Schnittstelle von Produktionsoptimierung, Produktionssystemdesign, Operations Research und angewandter Forschung angesiedelt. Sie eignet sich besonders für Studierende, die sich für quantitative Methoden, Produktionssysteme und die Gestaltung robuster industrieller Strukturen interessieren. Durch die thematische Nähe zu praxisnahen Fragestellungen im produzierenden Gewerbe sowie zum InTraLab bietet die Arbeit einen guten Einblick in Fragestellungen, die auch in industriellen Verbesserungs- und Transformationsprojekten relevant sind. Dadurch kann sie nicht nur als wissenschaftliche Grundlage für weiterführende Arbeiten dienen, sondern auch einen erkennbaren Mehrwert für spätere Tätigkeiten in den Bereichen Produktionsplanung, Produktionslogistik, Operations, Fabrikplanung oder Industrial Engineering bieten.
Literatur
SLR-Methodik:
Inhaltliche Einführung:
Um Ihnen eine optimale Betreuung bieten zu können, möchten wir Sie bitten, sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und erste Recherchen durchzuführen.
Alle relevanten Informationen zum Einreichungsprozess finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link.
3. Nutzen Sie die bereitgestellte Vorlage für das Exposé
Sobald Sie Ihre Arbeit eingereicht haben, wird sich die zuständige Betreuungsperson zeitnah per E-Mail bei Ihnen melden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und wir freuen uns auf Ihre Einreichung!