Abschlussbericht des Projekts PidMo veröffentlicht

Parkhäuser im Datenraum Mobilität: Abschlussbericht ist da

Nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit liegt nun der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Parkhäuser im Datenraum Mobilität" (PidMo) vor und steht zum Nachlesen zur Verfügung.

Ausgangspunkt des Projekts war eine einfache Beobachtung: Parkhäuser verfügen über wertvolle Daten, doch diese waren bislang isoliert und ließen sich kaum mit anderen Verkehrsträgern vernetzen. Für nahtlose, multimodale Verkehrsketten – etwa beim Wechsel vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel – fehlte eine gemeinsame, souveräne Datenbasis. Genau hier setzte PidMo an: Das Parkhaus wurde als „Mobility Hub" neu gedacht, mit vier konkreten Anwendungsfällen im Fokus – automatisiertes Valet-Parken, Roboshuttle-Anbindung, urbane Luftmobilität und städtische Logistik-Hubs.

Was im Projekt entstanden ist

Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche und elf leitfadengestützten Experteninterviews mit Marktpartnern aus Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Hand wurde zunächst ein Anforderungskatalog mit 67 Einzelanforderungen erarbeitet. Daraus entstand ein interoperables, modulares Datenmodell nach dem DATEX-II-Standard, ergänzt um eigene Erweiterungspakete für jeden der vier Anwendungsfälle.

Dieses Datenmodell wurde in vier Expertenworkshops mit Marktpartnern validiert und in einer Portfolioanalyse hinsichtlich technischer Reife und wirtschaftlicher Wirkung bewertet. Ein begleitender Integrationsbericht zeigt den technischen und rechtlichen Weg auf, wie Parkhäuser an nationale Mobilitätsdatenplattformen angebunden werden können. Das fertige Datenmodell steht inzwischen offen zugänglich zur Verfügung.

Was das jetzt ermöglicht

Mit dem veröffentlichten Modell können Parkhausbetreiber ihre Infrastruktur nun konkret anbinden und die untersuchten Anwendungsfälle in der Praxis erproben – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer besser vernetzten, datensouveränen Mobilität.

Der vollständige Abschlussbericht ist ab sofort öffentlich einsehbar. 

Link zum Abschlussbericht

Ein großes Dankeschön geht an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), das dieses Vorhaben im Rahmen der mFUND-Förderinitiative ermöglicht hat.