Prozesse und Routinen - Aktuelle Forschungsansätze im GPM

M.Sc.

Art

Blockveranstaltung

SWS

2

Zeitpunkt

Winter 2021/22

Prozesse und Routinen - Aktuelle Forschungsansätze im GPM LSWI

Termine

Blockveranstaltung I

Freitag, 12.11.2021

13:00 - 17:30 Uhr

(in Präsenz - Raum folgt)

Blockveranstaltung II

Freitag, 03.12.2021

13:00 - 17:30 Uhr

(in Präsenz - Raum folgt)

Blockveranstaltung III

Freitag, 17.12.2021

13:00 - 17:30 Uhr

(in Präsenz - Raum folgt)

Anmeldung

Eine Anmeldung ist über das Lehrportals des Bereichs Wirtschaftsinformatik und Digitale Gesellschaft und auch in PULS vorzunehmen. Studierende erhalten eine persönliche Zoom-Einladung nach erfolgreicher Anmeldung über das Lehrportal.

Anmeldung Lehrportal Anmeldung Puls


Leistungsanforderung

KursteilnehmerInnen bearbeiten eine selbstgestellte Forschungsfrage, welche beide Perspektiven des Seminars verbindet. Die Idee zur Bearbeitung soll in einem Impulsreferat (10 min) vorgestellt und in einer Hausarbeit (15 Seiten) vertieft werden.

Anrechnung

Hauptzielgruppen, ggf. weitere Anrechnungsmöglichkeiten – bitte sprechen Sie den Dozenten und Ihre Studienfachberatung an

  • Betriebswirtschaftslehre: Master (M.FS.BWL110, M.FS.BWL120)
  • Wirtschaftinformatik: Bachelor (BVMWI100-300); Master (M.WI.15, M.WI.16, M.WI.34, M.WI.72; Immatrikulation ab WS 17/18 - MWI210, MWI370. MWI361)
  • Informatik/ Computational Science: Master - Seminar im Bereich der angewandten Informatik
  • HPI (IT-Systems Engineering): Master - Seminar im Bereich der angewandten Informatik
  • Auch geeignet für Politik- und Verwaltungswissenschaftler
Inhalt

Hintergrund
Obwohl Geschäftsprozesse und Geschäftsprozessmodelle durch die Organisation festgelegt sind, unterliegen sie einer Dynamik in ihrer Ausführung. Mitarbeiter verhalten sich nicht immer so, wie es von der Organisation festgelegt wird. Schnell kommt es zu Abweichungen zwischen dem dokumentierten und durchgeführten Prozess. 

Inhalt des Seminars: Zwei Perspektiven
Das Seminar adressiert diese Dynamiken, indem zwei Theoriewelten vorgestellt, diskutiert und bearbeitet werden. 

1. Die Routine-Dynamics Perspektive analysiert standardisierte Geschäftsprozesse von deren dynamischen Aspekten, die sich durch die involvierten Akteure sowie situativen Einflüssen des Umfeldes ergeben, und den dadurch resultierenden zeitlichen Wandel. Das Konzept der organisationalen Routine verbindet die kognitiven Repräsentation der Prozesse bei den involvierten Akteuren mit deren gezeigten Aktivitäten und bildet damit ein theoretisches Element um enactment von Geschäftsprozessen zu erklären. Damit erweitert diese Theorie das Feld des Geschäftsprozessmanagement um den rein deskriptiven Ansatz, zu einem verstärkt erklärenden und prognostizierenden.

2. Als weitere Perspektive lassen sich aus dem Geschäftsprozessmanagement Konzepte der Prozessagilität und -variablität nutzen. In Verbindung mit technischen Lösungen wie dem Process Mining kann somit Variation in Prozessabläufen entdeckt werden. Eine Prüfung und Überführung in bestehende Prozessmodelle verhindert das Auseinanderdriften von dokumentierten und ausgeführten Prozessen.

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