Verbundprojekt: Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft - Das deutsche Internet-Institut

Hintergrund zum Verbundprojekt

Das BMBF-geförderte Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft - Das Deutsche Internet-Institut wurde 2017 mit Sitz in Berlin und einem Standort in Potsdam gegründet. Die Aufgabe des Instituts ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen, zu untersuchen und künftige politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu skizzieren. Die Gestaltung der Digitalisierung zum Wohle der Gesellschaft und der Schutz der Selbstbestimmung und des Engagements in der vernetzten Gesellschaft stehen im Mittelpunkt der Forschung. Das Instituts umfasst 6 Bereiche mit insgesamt 20 Forschungsgruppen.
Förderung: 2017 - 2022
Ansprechpartner: Gergana Vladova

Kontext des Forschungsvorhabens am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme der Universität Potsdam

Digitale Technologien und das Internet beeinflussen alle Bereiche des Lebens und stellen neue Anforderungen an die Bildung und Weiterbildung. Es ist Ziel der Forschungsgruppe, den gesamten Weg eines Individuums als Wissensträger in der digitalen Welt zu begleiten, zu erforschen und Empfehlungen zu formulieren. Damit verbundene Forschungsschwerpunkte sind unter andrem die relevanten Kompetenzen, die Vorgehensweisen bei der digitalen Bildung im Unterricht, die Möglichkeiten zur Gestaltung digitaler Lernangebote sowie die Vermeidung der Entwertung und die Unterstützung der Aufwertung beruflicher Qualifikation.

Die Forschungsgruppe 7: Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft

Im Bereich Wissen, Bildung und soziale Ungleichheit hat der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Potsdam die siebte Forschungsgruppe Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft übernommen. Die Forschungsgruppe widmet sich insbesondere folgenden Fragestellungen:

  • Welche gesellschaftlich bedeutsamen Veränderungen sind mit der Digitalisierung der Bildung und Weiterbildung verbunden?
  • Wie gehen wichtige Akteure (Schulen, Unternehmen) mit dem Themen Bildung und Weiterbildung um und wie können sie
    unterstützt werden?
  • Welche Rolle spielen digital unterstütze Lehr- und Lernkonzepte?

 

Die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen

Basierend auf einem gestaltungsorientierten Ansatz sollen die empirisch gewonnenen Erkenntnisse genutzt werden, um Lehr- und Lernprozesse auf individueller Ebene und Gruppenebene zu gestalten. Weiterhin wird erforscht, wie sich die theoretischen Grundlagen zum Wissen und Lernen im Zuge der Digitalisierung verändern oder verändern müssen, wie und ob Maschinen und künstliche Intelligenz als Wissensträger betrachtet werden können und wo die Besonderheiten und eventuelle Grenzen der Wissensvermittlung zwischen Mensch Maschine liegen. Durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und internationalen Konferenzen mit Workshops und Präsentationen werden die gewonnenen Forschungserkenntnisse sichtlich gemacht.